Wasserverbrauch im Haushalt

Die Hitzewelle in Deutschland schränkt das Leben vieler Menschen momentan stark ein. Das Wichtigste bei diesen Temperaturen ist es deshalb, genügend Wasser zu trinken. Wir haben hier in Deutschland das Glück, Leitungswasser bedenkenlos trinken zu können. Das Trinkwasser ist aber beim gesamten Wasserverbrauch bei weitem nicht der größte Verbrauchsfaktor. Der Wasserverbrauch pro Kopf liegt hier im Durchschnitt bei ca. 127 Litern. Das meiste Wasser verbrauchen wir für die Körperpflege und die Toilettengänge. Bei den momentan steigenden Preisen ist es durchaus sinnvoll, den eigenen Wasserverbrauch etwas anzupassen. In diesem Beitrag erfahren Sie einiges über den Wasserverbrauch allgemein, wie Sie im Alltag Wasser sparen können und worauf Sie, im Bezug auf den Wasserverbrauch, bei der Wahl Ihrer neuen Spül- oder Waschmaschine achten sollten.

Wassertropfen

Bild: Pixabay

Der Wasserverbrauch sinkt im Durchschnitt

Im Jahr 1990 war der durchschnittliche Wasserverbrauch in Deutschland bei ca. 147 Liter pro Kopf. Expert*innen gingen damals davon aus, dass dieser eher noch weiter steigen würde. Das war aber nicht der Fall. Tatsächlich sank der Wasserverbrauch über die letzten Jahre. Im Jahr 2000 verbrauchte jeder Mensch ca. 130 Liter Wasser pro Tag. Im Jahr 2010 waren es sogar nur 121 Liter Wasser pro Tag (Quelle: Co2online.de). Mittlerweile sind wir wieder bei 127 Liter Wasser pro Tag. Der Grund für den leichten Anstieg der letzten 10 Jahre sind vermutlich die heißeren und länger andauernden Sommertage. Hochgerechnet auf Deutschland ist das ein Verbrauch von ca. 45.000 Litern Wasser pro Haushalt. Eine ganzschöne Menge und auch kaum vorstellbar, wenn man nur mal kurz den Wasserhahn aufdreht. Bei ca. 0,4 Cent/Liter Wasser entstehen dabei Kosten in Höhe von ca. 180 Euro pro Person.

 

Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserverbrauch

Durch den Klimawandel verändern sich die gewöhnten Wetterereignisse. Im Sommer prägen immer länger und wärmere Hitzewellen die natürliche Wasserversorgung. Um die trockene Zeit problemlos zu überstehen, muss also genügend Trinkwasser in den Speichern vorhanden sein, um über Wochen die Bevölkerung zu versorgen. Zudem sind Land- und Industriefirmen auf Wasser angewiesen, was die Versorgung und die Produktion von Waren sicherstellt. Im Gegenzug dazu ist bei extremen Regenbedingungen der Niederschlag ungewöhnlich hoch, sodass das Abwassernetz die Wassermengen bewältigen muss. Beide Ereignisse prägen langfristig die Wasserversorgung in Deutschland. Sicherlich sind wir momentan nicht an einem Punkt, an dem wir von Wassermangel oder einem Notstand reden, jedoch ist es durchaus sinnvoll, auf den eigenen Verbrauch zu achten. Im folgenden Abschnitt lesen Sie deshalb, wie Sie im Alltag Wasser einsparen können.

Bild Umwelt

Wasser sparen im Alltag

Wie oben bereits genannt, sorgen die Körperpflege und die Toilettengänge für den meisten Wasserverbrauch. Schon mit kleinen Änderungen im Alltag können Sie den Wasserverbrauch eindämmen. Im Folgenden werden die Hauptverbraucher aufgelistet und ein paar Tipps gegeben, wie hier der Wasserverbrauch verringert wird.

  • Körperpflege, Duschen und Baden
    Für viele von uns ist es unumgänglich, jeden Tag zu duschen. Jedoch verbraucht man bis zu 70 Litern Wasser bei einem 5-Minütigen Duschgang. Wenn Sie Ihre Duschzeit täglich um ein bis zwei Minuten verkürzen, sparen Sie bis zu 30 Litern Wasser ein. Auf das Jahr hochgerechnet sind das ca. 000 Liter. Die Kosten im Haushalt beim Warmwasserverbrauch sind zudem um einiges höher als die vom kalten Wasser. Eine andere Option wäre es, auf Sparduschköpfe umzusteigen. Herkömmliche Duschköpfe verbrauchen bis zu 15 Liter Wasser pro Minute. Bei Sparduschköpfen kann der Verbrauch halbiert werden. Zudem sollten Sie beim Zähneputzen, Gesichtswaschen oder Ähnlichem nicht das Wasser laufen lassen.
  • Wäsche waschen
    Haben Sie Mitbewohner oder Familienmitglieder, mit den Sie die Wäsche zusammen waschen können? So sollten Sie dies tun. Sie sparen beim Wäschewaschen am meisten Wasser, wenn Sie die Waschtrommel komplett füllen und somit auf Dauer Ihre Waschgänge verringern. Die Wahl Ihrer Waschmaschine ist ebenfalls entscheidend – dazu aber gleich mehr.
  • Raum- Auto und Gartenreinigung
    Für die Raumreinigung sollten Sie den Putzeimer nicht komplett füllen. Machen Sie lieber kleinere „Ladungen“ und wechseln Sie lieber das Wasser nach einer gewissen Zeit. So sparen Sie ggf. auch Reinigungsmittel. Haben Sie einen Garten, so wäre es sinnvoll einen Wassertank zu nutzen. Mit einer Regenrinne können Sie im Jahr bis zu 600Liter/M²-Dach sammeln und Ihre Pflanzen damit versorgen. Da Pflanzen besser Regen- statt Leitungswasser vertragen, ist dies auch eine win-win-Situation.
  • Energiesparende Haushaltsgeräte
    Wasch- und Spülmaschinen sind bekannt dafür, viel Wasser zu verbrauchen. Bis zu 50 Liter kann eine Waschmaschine für eine Ladung in Anspruch nehmen. Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Maschine, so lohnt es sich, ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen. Energie- und wassersparende Maschinen lohnen sich bei häufiger Nutzung, da der geringere Wasserverbrauch auf Dauer die erhöhten Anschaffungskosten amortisiert.

Die beste Waschmaschine für Ihren Haushalt

Je jünger eine Waschmaschine ist, desto weniger Wasser und Energie verbraucht diese. Das liegt daran, dass durch den Verschleiß mehr Energie aufgebracht werden muss, um die Maschine am Laufen zu halten. Durch immer bessere Technologien, wie zum Beispiel die Nutzung von Sensoren, die den Verschmutzungsgrad der Wäsche messen, verringert sich der Wasserverbrauch stetig. Durch solche Technologien ist es möglich, nur leicht verschmutztes Wasser in einem Waschgang häufiger zu verwenden. Laut dem Öko-Institut verbraucht eine Waschmaschine ca. 9.300 Liter Wasser pro Jahr, wenn diese mit der Kennzeichnung A+++ versehen ist (220 Waschgänge). Das entspricht ca. 43 Liter Wasser pro Waschgang. Ältere Maschinen verbrauchen bis zu 100 Liter Wasser pro Waschgang.

Miele und Bosch

Die Waschmaschinen von Miele und Bosch überzeugen durch immer neue Techniken und einer gewährleisteten Lebensdauer. So werden z. B. auf die Motoren aller „HomeProfessional“ und Meisterstück-Waschmaschinen bei Bosch 10 Jahre Montagegarantie gegeben. Zufriedene Kunden und ein immer wachsendes Produktportfolio beider Firmen bestätigen dies.

Fazit

Den Wasserverbrauch etwas einzudämmen ist sowohl aus Umweltsicht sinnvoll als auch für den eigenen Geldbeutel vorteilhaft. Es gibt viele Möglichkeiten mit kleinen Veränderungen den eigenen Verbrauch zu sinken – und das ohne großartige Umstellungen. Aber auch das bewusste Aussuchen von energiesparenden Haushaltsgeräten ist hier wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Wasch- oder Spülmaschine? Kontaktieren Sie uns gerne hier. Wir freuen uns auf Ihr Anliegen und auf Ihren Schritt in eine wassersparende Zukunft!

Wäschetrockner

Wäsche trocknen kann an sonnigen Tagen echt einfach sein. Nur wenn es draußen regnet oder sehr kalt ist, wird die Wäsche einfach nicht trocken. In der Wohnung sollten Sie Ihre gewaschene Kleidung nicht aufhängen, da Räume die hohe Feuchtigkeit der Wäsche nicht richtig entweichen lassen können. Ein voller Korb frisch gewaschener Kleidung beinhaltet rund zwei Liter Wasser, was bei Lagerung im Raum eine Einladung für Pilzbefall an den Wänden ist. Die einfachste Lösung, Ihre Wäsche faltenfrei trocken zu bekommen, ist somit der Wäschetrockner.

Der richtige Wäschetrockner für Ihren Haushalt

Bevor wir Ihnen genauer die Vorteile eines Wäschetrockners erläutern, sollten Sie sich erst einmal Gedanken machen, welcher Wäschetrockner sich für Sie am meisten eignet. Dabei sollten Sie bei der Auswahl folgende Kriterien beachten:

  1. Fassungsvermögen
  2. Energieeffizienzklasse
  3. Unterbaufähigkeit
  4. Funktionen
  5. Lautstärke
  6. Preis/Leistung

Fassungsvermögen
Je nachdem wie groß Ihr Haushalt ist und wie regelmäßig Sie Ihren Wäschetrockner nutzen, sollten Sie beim Kauf auf das Fassungsvermögen achten. Typische Kennzahlen liegen hier zwischen fünf kg und zehn kg. Eine einfache Faustformel lautet hier: Ein- und Zwei-Personen-Haushalte kommen meistens mit sechs kg Wäschetrocknern gut zurecht. Größere Familien und Wohngemeinschaften sollten eher auf acht bis zehn kg Wäschetrockner setzen.

Energieeffizienzklasse
Die Energieeffizienzklasse ist besonders wichtig, wenn Sie Ihren Trockner regelmäßig nutzen. Wäschetrockner mit geringem Stromverbrauch amortisieren sich meist erst nach einigen Jahren der Nutzung. Dies liegt an den höheren Anschaffungskosten. Mehr dazu erfahren Sie im Kapitel „Energieverbrauch der Wäschetrockner“.

Unterbaufähigkeit
Wissen Sie schon, wo Sie Ihren Wäschetrockner lagern wollen? Haben Sie vor, den Wäschetrockner unter eine Ablage einzubauen, sollten Sie entsprechend auf die Unterbaufähigkeit achten. Die meisten Trockner sind nämlich genau darauf nicht ausgelegt. Lagern Sie zu viel Gewicht auf einen Wäschetrockner, so kann dieser beschädigt werden. Informieren Sie sich hier im Vorhinein, welche Wäschetrockner mit einem Unterbausatz ausgestattet werden können.

Funktionen
Die Funktionen sind entscheidend beim Kauf Ihres Wäschetrockners. Alle neueren Modelle besitzen ein Display mit Bedienfunktion. Dieser ist meistens sehr leicht zu bedienen und übersichtlich aufgebaut. Haben Sie jedoch speziellere Wünsche, wie zum Beispiel die Steuerung über eine App, so müssen Sie hier die Auswahl der möglichen Wäschetrockner eingrenzen. Auch die Programmauswahl, die Endzeitvorwahlen oder die Trommelbeleuchtungen sind nicht immer vorhanden. Haben Sie spezielle Vorstellungen, so sollten Sie dies im Vorhinein mit Ihrem Fachhändler abklären. Brauchen Sie keine speziellen Funktionen und wollen Ihre Wäsche einfach nur schnell und bequem trocknen, so lohnt es sich auf zusätzliche Funktionen zu verzichten, da diese immer den Preis in die Höhe treiben. Eine nützliche Funktion ist jedoch, den Trockengang auf eine bestimmte Uhrzeit zu legen. So können Sie einstellen, die Wäsche zu trocken, wann immer Sie es möchten. Damit vermeiden Sie gezielt einen weiteren wichtigen Punkt: Lautstärke.

Lautstärke
Trockner können teilweise störend laut sein. Dies ist vor allem nervig in der Nähe der Arbeits- und Schlafräume. Leise Wäschetrockner überschreiten nicht die 50 dB Luftschallemission. Entsprechend müssen Sie hier jedoch mit einem Aufpreis rechnen. Die meisten Wäschetrockner liegen im Bereich zwischen 60 dB und 70 dB Luftschallemission. Alles darüber ist deutlich in den Nebenräumen zu hören.

Preis-Leistung
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr oder weniger eine Zusammenfassung aus den obigen fünf Punkten. Je nachdem welche Vorstellung und Anforderungen Sie bei Ihrem Wäschetrockner haben, können Sie auf Funktionen verzichten oder diese dazukaufen. Machen Sie sehr unregelmäßig Wäsche mit Ihrem Wäschetrockner, so müssen Sie auch nicht unbedingt auf eine gute Effizienzklasse setzten. Hier gilt es abzuwiegen, was brauchen Sie und was brauchen Sie nicht. Haben Sie die Funktionen Ihres Wäschetrockners festgelegt, können Sie gezielt nach entsprechenden Kriterien vorgehen und die Produkte eingrenzen.

Energieverbrauch der Wäschetrockner

Die gute Nachricht vorab ist: Sparsame Wäschetrockner werden immer günstiger. Das bestätigt die Stiftung Warentest in einem Beitrag zu Wäschetrockner. [1] Die wohl effektivste Energiespartechnik beim Trocknen mithilfe von Maschinen sind Wäschetrockner mit Wärmepumpe. Die meisten Wäschetrockner werden mittlerweile mit diesen verkauft. Dass alle Wäschetrockner mit Wärmepumpe energiesparend sind, kann man jedoch nicht pauschalisieren. Besonders die günstigen Modelle können wahre Stromfresser sein. Fakt ist jedoch, Wäschetrockner mit Wärmepumpe sind energieeffizienter als ohne Wärmepumpe. Den höchsten Stromverbrauch haben die Ablufttrockner. Diese pusten die erwärmte und feuchte Luft direkt in die Umwelt.

Die Energieeffizienzklassen
Die Energieeffizienzklassen sind gesetzlich vorgeschriebene Informationen, die den Energieverbrauch eines Gerätes angeben. Diese Klassen werden von A+++ (sehr geringer Stromverbrauch) bis D (hoher Stromverbrauch) eingeteilt. Die oben beschriebenen Wärmepumpen-Trockner erreichen hier vorwiegend die beste Energieeffizienzklasse. Wie die Klassen erkennt werde und was alles damit verbunden ist, hat die Stiftung Warentest [2] folgender Abbildung dargestellt.

Ist die Energieeffizienzklasse nun aber sehr ausschlaggebend? Der durchschnittliche Jahresverbrauch eines Wäschetrockners mit der Energieeffizienzklasse A+++ liegt bei 175 kWh. Der durchschnittliche Jahresverbrauch eines Wäschetrockners mit der Energieeffizienzklasse B liegt bei 561 kWh.

175 kWh kosten ca. 70 Euro im Jahr.

561 kWh kosten ca. 224 Euro im Jahr.

Mit einer guten Energieeffizienzklasse können Sie über lange Zeiträume viel Geld einsparen. Betrachten Sie den Unterschied der Klassen A+++ und B, so sparen Sie bei regelmäßiger Nutzung um die 150 Euro im Jahr. Auf 10 Jahre hochgerechnet ist dies ein enormer Unterschied. Zudem steigen die Energiepreise durch den Ukraine-Krieg weiter an. Der Unterschied wird somit immer deutlicher.

Die Lebensdauer
Nicht nur die Nutzkosten spielen eine erhebliche Rolle, auch der Kaufpreis und die Lebensdauer sind bei einem Wäschetrockner nicht unerheblich. Gute Maschinen kosten zwar mehr, halten dafür aber auch länger. Die parallel sinkenden Energiekosten durch die Einsparung amortisieren einen Wäschetrockner nach fünf bis acht Jahren vollständig.

Welche Hersteller produzieren die besten Wäschetrockner?

Wiederholte Testsieger in mehreren Online-Reviews sind Bosch und Miele. Beide Hersteller überzeugen durch besonders gute Qualität und ein angebrachtes Preis-Leistungs-Verhältnis.  Dies wird durch die jahrelange Erfahrung und stetige Weiterentwicklung der Produkte gewährleistet. Beide Hersteller geben versprechen eine Garantie und stetig neue Features in Ihren neuen Produkten. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger für die Hersteller. Andere Hersteller wie Samsung und Beko weisen ebenfalls sehr gute Produkte auf.

Für welchen Wäschetrockner Sie sich jetzt entscheiden, sollte an den Funktionen und dem entsprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis festlegen. Sie haben die Vorteile, keine Wäscheständer mehr in der Wohnung rumstehen zu haben und sich keine Sorgen mehr zu machen, Ihre Wäsche nicht rechtzeitig trocken zu bekommen. Mit einem Wäschetrockner können Sie bei jedem Wetter sicher sein, trockene Wäsche im Schrank zu haben! Sie wollen sich einen neuen Wäschetrockner anlegen? Wir helfen Ihnen gerne bei der Beratung und der Auswahl Ihres neuen Wäschetrockners. Kontaktieren Sie uns hier.

 

 

[1] https://www.test.de/Waeschetrockner-im-Test-4735809-0/

[2] https://www.test.de/Waeschetrockner-im-Test-4735809-4735942/

Umweltfreundliche Haushaltsgeräte für Ihren Haushalt

Das Thema Umweltschutz hat eine sehr hohe Priorität in unserer Gesellschaft. Oftmals weiß man selbst nicht so recht, welchen eigenen ökologischen Fußabdruck man hinterlässt. Dabei ist das gar nicht so schwer, etwas umweltfreundlicher zu handeln. Jeder von uns kann in den eigenen vier Wänden damit anfangen. Und hierbei keine Sorge, Sie müssen jetzt nicht direkt einen Wald im Garten pflanzen. Kleine Schritte können bereits viel bewirken. Wie Sie selbst Ihren eigenen ökologischen Fußabdruck durch die richtigen Haushaltsgeräte verbessern, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Beutelloser Staubsauger

Es gibt viele verschiedene Staubsauger, die den Boden von Schmutz und Staub befreien. Die gängigsten Bauformen sind die Bodensauger, Handsauger, Bürstensauger und die neueren Saugroboter. Alle Staubsaugervarianten gibt es auch mit der besonderen Funktion, keine Staubsaugbeutel mehr zu beinhalten. Wie der Name schon sagt, saugen beutellose Staubsauger den Dreck vom Boden auf und lagern diesen in einem eingebauten Auffangbehälter. Es wird somit auf den gewohnten Beutel verzichtet. Dies ist durch eine Rotationsbewegung möglich, die den aufgesaugten Schmutz und die Partikel in einen Wirbel versetzt. Man spricht hier von einem Zyklon. Aus diesem Grund trägt der beutellose Staubsauger auch den Namen „Zyklonstaubsauger“. Die Auffangbehälter können nach jeder Putzaktion einfach und unkompliziert entleert werden. Beutellose Staubsauger werden ebenfalls oft ohne Kabel angeboten, was die Putzaktion um einiges angenehmer gestaltet. Die Batterien dieser Staubsauger halten je nach Modell unterschiedlich lange. Hier sollten Sie sich vor dem Kauf beraten lassen.

Die Entwicklung der beutellosen Staubsauger geht stetig weiter. Bosch und Miele  überzeugen durch steigende Saugleistung und immer besser werdende Akkus in den Geräten. Auch energiesparende Saugprozesse sind dank automatisch verändernder Saugkraft möglich. Die verschiedenen Modelle bieten für jeden Bodenbelag die optimale Pflege an. Egal ob Teppich, Parkett, Laminat oder Steinboden, das mehrstufige Filtersystem sorgt für eine saubere Umgebung beim Entleeren des Auffangbehälter. Durch das Hepa-Filtersysteme bieten viele beutellose Staubsauger den optimalen Schutz für Feinstaub-Allergiker. Es gibt auch die Möglichkeit nach Bedarf die Staubsauger mit den Original-Zubehör-Teilen nachzurüsten.

Beutellose Staubsauger bringen zudem viele Vorteile mit sich. So wird durch das Einsparen der Müllbeutel weniger Müll produziert. Das Umweltbundesamt veröffentlichte hierzu eine Statistik, die zeigte, allein in Deutschland werden jedes Jahr 140 Millionen Staubsaugerbeutel entsorgt (Stand 2020). Natürlich rettet das Einsparen der Staubsaugerbeutel nicht allein das Klima. Es kann jedoch schonmal ein erster Schritt sein, den eigenen Fußabdruck grüner zu gestalten. Zudem können Sie durch die durchsichtige Hülle leichter erkennen, ob der Staubsauger geleert werden muss. Dies fällt bei einem üblichen Staubsauger erst durch sinkende Saugleistung auf.

Beutellose Staubsauger gibt es in fast allen Preissegmenten. Mit der Leistung steigt der Preis. Günstige Modelle bekommen Sie schon für unter 100 Euro. Die gelieferte Leistung ist bei diesen Produkten jedoch meist überschaubar. Bosch und Miele überzeugen durch leistungsstarke Modelle. Die Preisspanne ist hier jedoch etwas höher angesetzt. Für einen zuverlässigen und guten Staubsauger sollten Sie ungefähr 200 Euro investieren. Für Premium Modelle der Anbieter zahlen Sie bis zu 500 Euro oder sogar mehr.

Umweltfreundliche Waschmaschinen

Nicht nur bei der Nutzung eines beutellosen Staubsaugers können Sie Ihren persönlichen Fußabdruck grüner gestalten, nein auch die richtige Waschmaschine kann hier einen entscheidenden Unterschied machen. Allgemein spielen die Kriterien Energie- und Wasserverbrauch die größte Rolle. Hier gibt es jedoch auch einige weitere Punkte, auf die Sie beim Kauf achten sollten. Die wichtigsten Kriterien einer umweltfreundlichen Waschmaschine sind im folgenden Abschnitt aufgelistet.

  1. Energieklasse A oder B
    Je geringer die Energieklasse einer Waschmaschine ist, desto weniger Strom verbraucht diese. Folglich wird weniger CO2 in die Umwelt ausgestoßen. Die gute Nachricht dabei ist, dass Waschmaschinen durch die kontinuierliche Weiterentwicklung immer effizienter werden. Wie die Waschmaschinen Ihr Energieklasse-Siegel erhalten, hat eine eigene Regelung. Die Maschinen werden labortechnisch kontrolliert und unter den Betriebsbedingten genau getestet. Entscheidende Faktoren sind hierfür die Leistung, Energieverbrauch, Kapazität und Volumen.
  2. Qualitätsklasse
    Die Qualitätsklasse beschreibt die die Verarbeitungs- und Materialqualität der Maschine. Die besonderen Merkmale hierfür sind Langlebigkeit des Geräts und ein qualitativ hochwertiges Material. Beide Merkmale spielen eine wichtige Rolle zum Thema Umweltschutz. Langlebige Waschmaschinen werden nicht so häufig ausgetauscht, was den Elektroschrott eindämmt. Qualitativ hochwertige Materialien ermöglichen die erwünschte Lebensdauer der Maschine und ersparen den Verbrauch neuer Rohstoffe. Zum Beispiel sind qualitativ hochwertige Maschinen mit einem bürstenlosen Motor ausgestattet, was den Zweck hat, die Robustheit zu verstärken.
  3. Waschqualität
    Eine gute Waschqualität sorgt dafür, dass die gewaschene Kleidung länger in gutem Zustand erhalten bleiben. Somit sparen Sie mit umweltschonenden Waschmaschinen nicht nur Energie, sondern können Ihre Kleidung ebenfalls länger nutzen.
  4. Dosierautomatik
    Gute und nachhaltige Waschmaschinen können Waschmittel selbst dosieren. Die automatische Dosierung erspart Ihnen das ständige Nachfüllen von Waschmittel und die Nutzung von Tabs, die meist in Plastikverpackungen eingetütet sind. Dies führt zu geringerem Waschmittel- und Wasserverbrauch bei unterschiedlichen Waschgängen.

Eine Waschmaschine, die jedes dieser Kriterien erfüllt, ist auf jeden Fall als umweltfreundlich einzustufen. Sind nur einzelne der oben genannten Kriterien erfüllt, so ist auf jeden Fall immer eine gewisse Umweltbelastung gegeben. Legen Sie noch eine Schippe drauf, so entscheiden Sie sich ebenfalls für umweltfreundliches Waschmittel. Diese werden meistens im Internet angeboten, können aber auch gelegentlich im Einzelhandel gekauft werden.

Umweltschonende Waschmaschinen sind dabei nicht mal sehr viel teurer als herkömmliche Maschinen. Entscheiden Sie sich für qualitativ hochwertige Maschinen von Miele oder Bosch, so können Sie zwar mit Anschaffungskosten ab 500 Euro rechnen. Für diesen Preis erhalten Sie aber ein Produkt, welches Ihnen über Jahre hinweg gut erhalten bleibt. Verrechnen Sie die gesparte Energie und den Wasserverbrauch über die Jahre mit ein, so können diese Maschinen auch langfristig günstiger sein als eine Waschmaschine für 200 Euro.

 

Miele produziert wieder in allen Werken

  • Kurzarbeit dauert in anderen Bereichen an

  • Viele Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten ergriffen

Der Hausgerätehersteller Miele hat am 20. April in allen deutschen Werken die Produktion wieder aufgenommen. Der Shutdown, der seit dem ersten April galt, ist damit beendet. Auch in allen ausländischen Werken läuft die Fertigung wieder. In einigen Verwaltungsbereichen dauert die Kurzarbeit hingegen an. In den vergangenen Wochen hatte Miele Vorkehrungen getroffen, um die Beschäftigten bei Wiederaufnahme der Arbeit bestmöglich vor Ansteckungen mit dem Coronavirus zu schützen. So werden beispielsweise an allen Standorten Mundschutzmasken bereitgestellt.

Das Unternehmen hatte den Shutdown mit der Unterbrechung von Zulieferketten sowie mit einem starken Absatzrückgang bedingt durch Ladenschließungen im Handel begründet. „Bei den Zulieferteilen hat sich die Lage etwas entspannt, ist aber keineswegs stabil. Wir produzieren auf Sicht, fest planbar sind maximal zehn Tage. Daher ist Kurzarbeit in den kommenden Wochen in einzelnen Werken oder Fertigungsbereichen nicht auszuschließen. Wir sind weltweit mit einer sehr dynamischen Situation konfrontiert, die von vielen Unsicherheiten geprägt ist“, sagt Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer Technik der Miele Gruppe und ergänzt: „Da viele Händler ihre Geschäfte wieder öffnen dürfen, hoffen wir auf eine steigende Nachfrage.“

In zugeordneten Abteilungen – Beispiele sind die Verwaltung und Bereiche mit Publikumsverkehr (Ausstellungen, Miele-Museum) – gilt weiterhin Kurzarbeit. Welche Abteilungen in welchem Umfang davon betroffen sind, wird wöchentlich angepasst. Alle für Kunden und Handel wichtige Leistungen sind aber sichergestellt. Dazu zählen unter anderem die Logistik, das Kundentelefon, Handelsmarketing und der Werkkundendienst, hier insbesondere der Professional-Kundendienst. Dessen Techniker warten regelmäßig Desinfektions- und Sterilisationsgeräte sowie Wäschereimaschinen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und tragen dazu bei, dass diese Einrichtungen den Betrieb aufrechterhalten können.

Zur Wiederaufnahme der Produktion stellt das Unternehmen seinen Beschäftigten in allen Werken Mundschutzmasken zur Verfügung, bittet aber zugleich darum, eigene Masken mitzubringen, falls vorhanden. Das Tragen dieser Masken ist freiwillig. Miele orientiert sich hier an den Empfehlungen der Bundesregierung. An Arbeitsstationen, an denen die räumliche Nähe zu anderen gegeben ist, wurden Plexiglasscheiben installiert. Selbstgefertigte Türöffnungshilfen ermöglichen das Öffnen von Türen mit dem Unterarm oder Ellenbogen. Es wurden mehr Desinfektionsspender und Infos zu Vorsichts- und Hygienemaßnahmen bereitgestellt. Miele hat zeitversetzte Schichtwechsel eingeführt, damit sich weniger Beschäftigte bei Arbeitsbeginn/-ende begegnen.

Schon vor einigen Wochen hatte das Unternehmen die rechtlichen und technischen Möglichkeiten für ausgedehnte Home-Office-Regelungen geschaffen. Das hat sich bewährt und wird fortgeführt, um Bürobesetzungen zu reduzieren. Miele unterstützt Eltern in dieser schwierigen Situation durch eine sehr flexible Handhabung der Arbeitszeiten, wo immer das möglich ist. Zudem bietet das Unternehmen Freistellungsmöglichkeiten bei Kinderbetreuungsengpässen an, wie sie auch im aktuellen Tarifabschluss 2020 zwischen den Vertragsparteien vereinbart wurden.

 

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Bereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- und Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Trockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Labore (Geschäftsbereich Professional). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie
je ein Werk in Österreich, Tschechien, China, Rumänien und Polen. Hinzu kommen die zwei Werke der italienischen Medizintechnik-Tochter Steelco Group. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2018/19 rund 4,16 Milliarden Euro (Auslandsanteil rund 71 Prozent). In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt der in vierter Generation familiengeführte Konzern etwa 20.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 11.050 davon in Deutschland. Hauptsitz ist Gütersloh in Westfalen.

Miele-Staubsauger ist Testsieger bei Stiftung Warentest

  • Blizzard CX1 wird für sein „gutes Gesamtpaket“ ausgezeichnet
  • Beste Noten in Handhabung und Haltbarkeit

Ein Miele-Staubsauger ist aktueller Testsieger in der Kategorie Bodenstaubsauger ohne Beutel bei der Stiftung Warentest (StiWa). Das Modell Blizzard CX1 Efficiency EcoLine erhielt das Qualitätsurteil „gut“ mit der Note 2,2. Insgesamt hat die StiWa in der Februar-Ausgabe ihres „test“-Magazins 13 Bodenstaubsauger bis 800 Watt geprüft, acht Geräte mit und fünf Geräte ohne Staubbeutel.

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Generation 7000: Miele startet komplett neues Einbaugeräte-Programm

  • Mit Leichtigkeit und Eleganz zur kulinarischen Exzellenz
  • Intelligente Assistenten unterstützen den Kochprozess
  • Größte Produkteinführung in der Geschichte des Unternehmens

Mit der Generation 7000 erneuert Miele das gesamte Produktprogramm seiner Kücheneinbaugeräte, von den Backöfen und Kochfeldern über die Dampfgarer und Kaffeevollautomaten bis zu den Geschirrspülern. Optisch bietet die Generation 7000 mit vier neuen Designlinien Inspiration für nahezu jeden Einrichtungsstil. Ein weiteres Plus ist die selbstverständliche Leichtigkeit, mit der die neuen Miele-Geräte den Benutzer zu kulinarisch exzellenten Ergebnissen führen. Dazu haben sie clevere Assistenten an Bord, etwa eine Kamera im Backofen oder einen Helfer, der aufpasst, dass der Braten nicht zu trocken gerät. Einige Geräte ahnen sogar, was der Nutzer als nächstes tun möchte. Mit der Generation 7000 bringt Miele weltweit annähernd 3.000 Modellvarianten neu auf den Markt. Der Startschuss fällt im Mai 2019. Weiterlesen

Miele auf der Internorga 2019: Mehr Leistung auf kleinstem Raum – beim Waschen und beim Spülen

Deutlich niedrigere Verbräuche und einfachere Bedienung: Dies sind die wichtigsten Pluspunkte der neuen Waschmaschinen, Trockner und Tankspüler für Gewerbekunden, die Miele auf der Internorga 2019 präsentiert. Während diese Produkte nicht zuletzt durch ihre kompakte Bauweise beeindrucken, bietet der Messeauftritt als solcher viel Platz: Auf fast 100 Quadratmetern können Gastwirte und Hoteliers das aktuelle Portfolio des […]

Der erste Kühlschrank, der seine Farbe ändern kann: Handel wählt Bosch Vario Style zur „Top 10 Technik“ 2017

Welche Neuheiten haben das Zeug zum Technik-Trendsetter 2017? Und was unterscheidet sie von anderen? Antworten auf diese Fragen gibt die aktuelle Auswahl der „TOP 10 Technik“ Marketingaktion des Einzelhandels für technische Konsumgüter in Deutschland, die am 7. November veröffentlicht wurde. Zu den 10 angesagtesten Produkten aus unterschiedlichen Technik-Bereichen gehört erneut ein Bosch Hausgerät: Vario Style, die erste Kühl-Gefrier-Kombination mit austauschbaren, farbigen Türfronten.

Innovativ, flexibel und individuell

„Bosch entwickelt Produkte, die sich an den Wünschen der Verbraucher orientieren. Und die würden gern mehr Farbe in ihre Küche bringen“, erklärt Bosch Marketingleiter Michael Bohn. „Doch bisher legten sie sich damit für längere Zeit fest. Mit der Vario Style Kühl-Gefrier-Kombination starten sie nun in eine neue Ära der Abwechslung und Flexibilität.“ Je nach Lust und Laune, Lebenssituation und Geschmack können die Haushalte jetzt ihre Wunsch- oder Trendfarbe wählen und den Kühlschrank zum persönlichen Designobjekt machen. Ändert sich der Geschmack, ändert sich auf Wunsch auch die Kühlschrankfarbe. Dank eines Befestigungssystems mit verdeckt angebrachten Halterungen und Magneten lassen sich die Türfronten aus hochwertigen, langlebigen Materialien im Handumdrehen und ganz ohne Werkzeug austauschen.

Cooler Comfort

Bei den insgesamt 19 Fronten setzt Bosch auf einen zeitgemäßen, frischen Farbstil: Neben Tönen wie Sonnenblume, Kirschrot und Perlnachtblau können die Haushalte auch auf Nuancen wie Minzgrün und Limettengrün zurückgreifen und sich damit angesagte Trendfarben in die Küche holen. Der so genannte „Greenery“-Trend verkörpert unter anderem Eigenschaften wie Vitalität und ein bewusstes Leben. – Auch sonst holt man sich mit dem Vario Style pure Frische ins Haus: Seine beiden VitaFresh Klimazonen halten Lebensmittel bei optimaler Temperatur und maßgeschneiderter Luftfeuchtigkeit lange knackig und appetitlich. Die komfortable Innenraumgestaltung, die effiziente LED-Beleuchtung und die elektronische Temperatursteuerung machen den Alltag einfach und angenehm.

Potenzial zum Star

Seit 2011 wählt der Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) gemeinsam mit Handelsunternehmern aus den Branchen Konsumelektronik, Mobil-/Telekommunikation, Informationstechnik, PC/Multimedia, Foto/Imaging, Elektro-Hausgeräte, Küchen und Beleuchtung die angesagtesten Technik-Highlights des Jahres aus. „Die Händler haben jahrzehntelange Erfahrung im Einzelhandel und können bestens einschätzen, welches Produkt wirklich das Potenzial zum Trendsetter besitzt“, so Michael Bohn. „Daher sind wir besonders stolz auf diese Auszeichnung.“

Bosch Vario Style auf Bosch home

And the winner is…Bosch! Zwei German Design Awards 2018

And the winner is…Bosch! Zwei German Design Awards 2018 in der Kategorie „Kitchen“ für das Kochfeld mit integriertem Dunstabzug und die Vario Style Kühl-Gefrier-Kombination

München. Der jährlich ausgelobte German Design Award ist eine der renommiertesten Auszeichnungen für exzellentes Produkt-Design in Deutschland. In der Kategorie „Kitchen“ konnten in diesem Jahr zwei Hausgeräte der Marke Bosch die strengen Kriterien der hochkarätigen, internationalen Design-Jury erfüllen. Vario Style, der erste Kühlschrank, der seine Farbe ändern kann und das Induktionskochfeld mit integriertem Dunstabzug dürfen sich ab sofort zu Recht „Winner“ nennen. Mit dem German Design Award erhielten sie eine der begehrtesten Empfehlungen im Design-Bereich überhaupt.

Ästhetisch und funktional

Die Integration des Dunstabzugs in ein Induktionskochfeld schafft völlig neue Gestaltungsspielräume in der Küchenplanung. Sie kommt besonders dort zum Tragen, wo eine puristische Designsprache eine möglichst unsichbare Intergration ins Küchenumfeld erfordert – etwa bei Kochinseln. Das nun prämierte Bosch-Gerät vereint modernste, sensorgesteuerte Lüftungstechnologie mit zeitgemäßer FlexInduction und hoch entwickelter Koch- und Bratsensorik. Der PerfectCook Kochsensor und der PerfectFry Bratsensor garantieren jederzeit eine perfekte und schonende Zubereitung der Speisen: Nichts brät mehr an oder kocht über. Zugleich werden Gerüche und Kochdunst effizient und ohne Einschränkung des Arbeits- oder Sichtfeldes direkt am Topf abgesaugt. Die Gussabdeckung der Lüftungseinheit ist nicht nur formschön, sondern auch hitzebeständig, kratzresistent sowie spülmaschinengeeignet. Die markante Lichtlinie der Bosch Direct Select Premiumsteuerung stellt darüber hinaus die Verbindung zu den vielfach prämierten Serie 8 Backöfen her. Sie zeigt immer eindeutig die jeweils gewählte Leistungsstufe an. Ausgeschaltet ist sie dagegen unsichtbar und erhält so die puristische Optik des Gerätes.

Mehr Individualität, mehr Style

Mit der Kühl-Gefrier-Kombination Vario Style starten Bosch-Haushalte in eine neue Ära der Individualität und Flexibilität: Je nach Lust und Laune, Lebenssituation und Geschmack können sie ihre Wunschfarbe(n) wählen und den Kühlschrank zum persönlichen Designobjekt machen. Dank eines Befestigungssystems mit verdeckt angebrachten Halterungen und Magneten lassen sich die Türfronten aus hochwertigen, langlebigen Materialien im Handumdrehen und ganz ohne Werkzeug austauschen. Bei den insgesamt 19 Farben setzt Bosch auf zeitgemäße, frische Töne: Mit modernen Nuancen wie Sonnenblume, Kirschrot und Perlnachtblau, insbesondere aber mit den an den „Greenery“-Trend angelehnten Varianten Minzgrün und Limettengrün können die Konsumenten ein persönliches Statement für einen stil- und qualitätsbewussten Lebensstil setzen.

Design für ein facettenreiches Leben

Der German Design Award zeichnet innovative Produkte und Projekte aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind. Doch was bedeutet das? „Die Vario Style Kühl-Gefrier-Kombination erfüllt das Bedürfnis nach mehr Farbigkeit und Facettenreichtum in der Küche“, erläutert Robert Sachon, Chef-Designer von Bosch Hausgeräte. „Bisher legten Haushalte sich mit der Wahl ihres Kühlschranks für lange Zeit fest. Jetzt können sie ihren persönlichen Stil ausleben und dabei trotzdem flexibel bleiben“, so Sachon. Mit dem zweiten Preisträger greift Bosch den Trend zu einer möglichst vollständigen Verschmelzung von Hausgeräten und Küchenumgebung auf. „Das Erscheinungsbild der Küche geht weg vom Toolcharakter und wird immer wohnlicher“, erklärt der Designchef. „Dementsprechend müssen sich auch die Geräte immer mehr zurücknehmen – wie unser Kochfeld mit integriertem Dunstabzug.“

Über Gebrüder Schlosser

Miele meldet 5,9 Prozent Umsatzplus – und mehr als 1.000 zusätzliche Mitarbeiter

3,93 Mrd. Euro Umsatz erzielt / Höchstwerte bei Umsatz, Personal und Investitionen / Überproportionaler Zuwachs in Deutschland

Das Familienunternehmen Miele hat seinen weltweiten Wachstumskurs auf hohem Niveau weiter gefestigt. 3,93 Milliarden Euro erzielte der weltweit führende Hersteller von Premium-Hausgeräten im Geschäftsjahr 2016/17, das am 30. Juni 2017 geendet hat. Dies sind 218 Millionen Euro oder 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem die Einbaugeräte und die Staubsauger haben überproportional hinzugewonnen. Meilensteine des Berichtsjahres sind der Erwerb der Mehrheit an dem italienischen Medizintechnik-Spezialisten Steelco, der Start der Miele Venture Capital GmbH sowie des neuen Geschäftsbereichs „Smart Home“. Rund 19.500 Menschen arbeiten aktuell für Miele. Im Berichtszeitraum wurden 225 Millionen Euro investiert.

Das aktuelle Umsatzplus stuft die Geschäftsleitung der Miele Gruppe als „sehr zufriedenstellend“ ein. Zum dritten Mal in Folge sei man deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre gewachsen, und dies trotz erschwerter Bedingungen in wichtigen Märkten wie Russland, der Türkei oder (währungsbedingt) Großbritannien. Zudem habe der Preisdruck in nahezu allen relevanten Produktgruppen und Märkten weiter zugenommen.

Dem preisaggressiven Marktauftritt anderer Hersteller setzt der Gütersloher Traditionskonzern weiterhin seinen Anspruch auf die Qualitäts- und Innovationsführerschaft der Branche entgegen, etwa in Form hochwertiger Spitzenmodelle mit technischen Features, die es so nur bei Miele gibt. Parallel werden auch Einstiegs- und Aktionsgeräte durch mehr Leistung und Komfort attraktiver ausgestattet und in Einzelfällen Preispunkte neu besetzt. Verknüpft ist dies mit dem steten Ausbau des weltweiten Markenauftritts, online wie stationär, was dem Geschäft in immer mehr Märkten zusätzlichen Schub verleiht.

Demgemäß rechnet die Miele-Geschäftsleitung für das neue Geschäftsjahr mit einer spürbaren weiteren Steigerung von Umsatz und Stückzahlen. Diese Erwartung stütze sich auf das attraktive Produktportfolio, eine gut aufgestellte Vermarktung – sowie auf die überwiegend positiven Marktprognosen für Deutschland, Europa und die Welt.

Starkes Wachstum in USA, Australien, Kanada, Asien – und Deutschland

In Deutschland hat Miele 1,18 Milliarden Euro Umsatz erzielt, was einem Plus von 6,8 Prozent entspricht. Hier ist Miele der unangefochtene Marktanteilsgewinner der letzten Jahre – und bei den großen Hausgeräten die Fachhandelsmarke Nummer eins. Außerhalb Deutschlands sind die USA, Australien, Kanada, Österreich und eine Reihe asiatischer Märkte hervorzuheben. Auch in Großbritannien konnte Miele – in Landeswährung – sein Geschäft erheblich ausbauen, was durch die Brexit-bedingten Währungseffekte aber mehr als aufgezehrt worden ist. In Südeuropa hingegen haben sich Italien und Spanien eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Anteil des außerhalb Deutschlands erzielten Umsatzes ist mit 70,0 Prozent praktisch konstant (Vorjahr: 70,1 Prozent).

Betrachtet man die einzelnen Produktgruppen, so hat sich die Erfolgsstory des Miele-Geschirrspülers im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter fortgesetzt – mit nunmehr fast 40 Prozent mehr Absatz innerhalb von drei Jahren. In der Bodenpflege ist der erste beutellose Miele-Staubsauger Blizzard CX1 nach seiner Messepremiere auf der IFA 2016 erfolgreich in den Markt gestartet. Erstmals in einem Geschäftsjahr hat Miele mehr als 2,5 Millionen Staubsauger verkauft und ist einmal mehr europaweiter Marktführer (Bodenstaubsauger mit/ohne Beutel, bei Umsatz und Stückzahlen).

Mit der grifflosen Einbaugeräte-Serie ArtLine, deren Türen sich auf leichten Fingertipp elektrisch öffnen, komplettierte Miele sein Angebot für die konsequent flächenbündige High-End-Küche. Und in der Wäschepflege setzte der Waschtrockner WT1 neue Maßstäbe, mit einer Gesamtlaufzeit unter drei Stunden, vernetztem Dosiersystem TwinDos – und 40 Prozent Absatzplus.

Smart Home: Neuer Geschäftsbereich, neue Tochter, neue Kooperation

Im Bereich der vernetzten Hausgeräte hat der langjährige Vorreiter Miele auch im Berichtsjahr mehrfach Zeichen gesetzt: Seit vergangenem Herbst formiert sich der neue Geschäftsbereich Smart Home, mit Entwicklung, Produktion und Vermarktung unter einem Dach. Vielversprechende Start-ups unterstützt Miele über die neu gegründete Tochter Miele Venture Capital GmbH, bis hin zu direkter Kapitalbeteiligung. Inhaltlich stehen hier Geschäftsmodelle, Technologien und Anwendungen rund um Themenfelder wie Smart Home oder Industrie 4.0 im Fokus, außerdem innovative Fertigungs- oder Produkttechnologien. Und zur Messe LivingKitchen im Januar präsentierte das Unternehmen seine kulinarisch erweiterte Geräte-App Miele@mobile: In exklusiver Kooperation mit dem Food-Portal „Kitchen Stories“ sind dort jetzt mehr als 1.100 Miele-Rezepte sowie 200 inspirierende Zubereitungsvideos mobil abrufbar.

Steelco gehört jetzt zur Miele Gruppe

Der Geschäftsbereich Miele Professional, bestehend aus Wäschereitechnik, Gewerbespülern sowie Medizin- und Labortechnik, erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 484 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,6 Prozent, wobei der Vorjahresvergleich durch einen Einmaleffekt in der Wäschereitechnik belastet wird. So haben zum Beispiel die gewerblichen Geschirrspüler mit ihrer großteils erneuerten Produktpalette mehr als acht Prozent hinzugewonnen, ebenso der Servicebereich. Mit einer ähnlich positiven Entwicklung ist aktuell bei den Wäschereimaschinen zu rechnen, dank deutlich reduzierter Strom- und Wasserverbräuche der neuen Gerätegeneration „Benchmark Plus“.

In der Medizintechnik verbessert sich die Marktposition allein dadurch sprunghaft, dass die renommierte italienische Steelco Group jetzt Teil der Miele Gruppe ist. Im Rahmen des arbeitsteiligen Marktauftritts wird das Projektgeschäft zur Ausstattung der zentralen Sterilgutversorgung in Kliniken bei Steelco gebündelt. Miele konzentriert sich dagegen auf die Segmente Praxen und Labore. Im Sinne einer langfristigen Partnerschaft hat Miele die Steelco-Mehrheit erworben, wobei Steelco aber als eigenständiges Unternehmen fortgeführt wird. Übergreifendes Ziel ist, den Kunden ein noch leistungsfähigeres Produktportfolio sowie bestmöglichen Service zu bieten. Zusammengerechnet ergeben die aktuellen Umsätze der neuen Allianz rund 250 Millionen Euro, mit signifikantem weiterem Wachstumspotenzial. Auf den Umsatz von Miele im Berichtsjahr hatte die neue Konstellation noch keine Auswirkungen.

Mehr Personal in Deutschland und international

Zum Stichtag 30. Juni 2017 arbeiteten 19.465 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Miele. Das sind 1.095 Beschäftigte oder 6,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Überproportional wurde insbesondere dort ergänzend eingestellt, wo die positive Geschäftsentwicklung zusätzliche Kapazitäten erforderte, also in einer Reihe von Werken sowie in den Vertriebs- und Servicegesellschaften. In Deutschland arbeiteten am Stichtag 10.888 Menschen für Miele, das entspricht einem Zuwachs um 562 Personen oder 5,4 Prozent. Hier wurde an sämtlichen Produktionsstandorten, in der Zentrale sowie in der Vertriebsgesellschaft Deutschland das Personal aufgestockt.

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. September werden an deutschen Standorten etwa 500 junge Menschen einen von 30 kaufmännischen oder technischen Berufen erlernen. Rund 120 von ihnen absolvieren einen dualen Studiengang, also die Kombination aus betrieblicher Ausbildung und Bachelor-Studium. Diese Option bietet Miele beispielsweise in Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Die Förderung und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielen auch eine zentrale Rolle im Miele-Nachhaltigkeitsbericht 2017, der am 30. Juni als 250-Seiten-starkes PDF-Format online veröffentlicht worden ist (www.miele.com/nachhaltigkeit). Zu dessen inhaltlichen Schwerpunkten zählt darüber hinaus die Energieeffizienz der Miele-Produkte über den gesamten Lebenszyklus – so hat Miele den Energie- und Wasserverbrauch seiner Geräte seit 2000 mehr als halbiert, ohne Abstriche bei Komfort und Ergebnis. Entsprechendes gilt für den Umweltschutz an den Standorten: Hier konnten die energiebedingten CO2-Emissionen im selben Zeitraum um mehr als 50 Prozent reduziert werden.

Hohe Investitionen in Produktion und Vertrieb

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Miele Gruppe insgesamt 225 Millionen Euro investiert. Das sind 41 Millionen Euro oder 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Knapp zwei Drittel des Gesamtbetrags entfielen auf die Standorte in Deutschland, wovon wiederum rund 60 Prozent in die Entwicklung neuer Geräte sowie in Ausbau, Umrüstung und Modernisierung der Produktion investiert wurden. Auch der Verwaltungs-, Vertriebs- und Logistikstandort Gütersloh wurde weiter modernisiert und ausgebaut. Besonderes öffentliches Augenmerk liegt hier auf dem Bau der ersten Miele-Kita in Deutschland, die am 1. März 2018 ihren Betrieb aufnimmt. Neue Showrooms eröffnete Miele an Standorten wie Bozen, Hong Kong, Madrid, Paris, Split oder Stockholm.

Planmäßig vollzogen wurde der langfristig angekündigte Wechsel in der Geschäftsleitung der Miele Gruppe: Zum Ende des Jahres 2016 trat Dr. Eduard Sailer nach 19 erfolgreichen Jahren als Geschäftsführer Technik in den Ruhestand. Nachfolger in dieser Funktion ist Dr. Stefan Breit, zuletzt Leiter Werk Gerätefertigung in Gütersloh. Im Sinne einer sorgfältigen Übergabe war Breit bereits seit April 2016 zum – vorübergehend sechsten – Geschäftsführer berufen worden. Weitere Mitglieder der gleichberechtigten Geschäftsleitung sind Olaf Bartsch (Finanzen/Hauptverwaltung), Dr. Axel Kniehl (Marketing/Vertrieb) sowie Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinkann (Geschäftsführende Gesellschafter).